Gläserne Manufakturen im Steirischen Vulkanland

Montag, 20. Juli 2020

Gläserne Manufakturen im Steirischen Vulkanland

Unterwegs auf der Straße des Genusses

Wenn man von der viel befahrenen Autobahn abfährt auf eine der Bundesstraßen in die Region Steirisches Vulkanland, eröffnet sich einem eine Landschaft, die bereits in der Vielfältigkeit ihrer Ausprägung den Reichtum erahnen lässt, den sie birgt. Die Hänge der sanften Hügellandschaft einhüllende Obstgärten wechseln sich ab mit weiten Feldern in den breiten Flusstälern. Sicher, auch hier ist die Zeit nicht stehen geblieben, mit all den damit verbundenen positiven wie auch negativen strukturellen und visuellen Begleiterscheinungen – dennoch, man hat das Gefühl, Teil einer intakten Kulturlandschaft zu sein, über Generationen geformt von der Interaktion mit ihren Bewohnern. Wahre Schätze ringen diese ihr jahrein, jahraus ab und prägen so der Region ihre Handschrift auf.

Setzt man seinen Weg dann nach Süden oder Osten fort, kommt man mit dem Schauen gar nicht mehr nach. Wie Perlen auf einer Schnur aufgefädelt reihen sich die Stätten lebendigen Wirkens zwischen Tradition und Innovation hier aneinander. Neben den weit über die Grenzen des Vulkanlandes hinaus bekannten Botschaftern des guten Geschmacks haben sich in den letzten Jahren viele Alteingesessene neu erfunden oder ‚Zuagroaste‘ und HeimkehrerInnen mit neuen Ideen ihr Glück probiert. Kaum eine Frucht aus dem stetig wachsenden Repertoire einer allzu geduldigen Natur, die hier nicht kultiviert oder veredelt wird – der Fantasie sind scheinbar keine Grenzen gesetzt! Da kann es schon sein, dass man sich ob der angebotenen Köstlichkeiten in einem anderen Land oder gar Kontinent wähnt…

Und dennoch, hier hat der in letzter Zeit schwer in Mode gekommene Begriff Manufaktur noch seine ursprüngliche Bedeutung: von Hand verarbeitete und veredelte Produkte lassen einen förmlich eintauchen in die Geschichte und Geschichten der Region. Und damit man diese mit allen Sinnen erleben kann, lassen sich immer mehr Produzenten ein erlebbares Angebot dazu einfallen. Befeuert durch den teilweise noch langsam doch stetig um sich greifenden Trend zu mehr regionalem Konsum und dem „wissen wollen wo’s herkommt“ haben sie in den letzten Jahren ihre Hoftore und Kellertüren für BesucherInnen aus nah und fern geöffnet. Diese können so den Machern ihrer Lebensmittel über die Schultern schauen und dabei deren Ausführungen zu überliefertem Wissen, Hintergründen und Visionen lauschen. Danach schmeckt natürlich die Verkostung des gesamten Sortiments gleich umso besser und die Heimfahrt wird mit prall vollen Taschen angetreten.

Dadurch wird die Identifikation des KonsumentenInnen mit dem Produkt bzw. seiner ErzeugerInnen gestärkt und das Bewusstsein für den Wert unserer Lebensmittel geschärft – und so neben erhöhtem Genuss auch nachhaltige Verbindungen geschaffen. Und sollte man darum nach dem Urlaub dort einmal plötzlich Lust auf ein Stück Vulkanland verspüren, gibt es viele der erlesenen Produkte Gott sei Dank auch im Onlineshop.

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Foto von ©vulkanland.at / Manuel Flor